Dr. Alexander Rossaint
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Fachartikel · 2008

Gesundsein verlangt bewusste Kom­mu­ni­ka­tion, Teil 1: Wir denken die Welt

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Das Archiv dokumentiert historische Positionen des Autors. Die Bereitstellung der Texte bestätigt keine medizinische Wirksamkeit der beschriebenen Verfahren.
Deutsch · historischer Originaltext

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Medizin und Bewusstsein Dr. med. dent. Alexander Rossaint

Gesundsein verlangt bewusste Kom­mu­ni­ka­tion1 Teil 1: Wir denken die Welt

In diesem Beitrag geht es um ein Thema, das in der heutigen Zeit sowohl in der universitären Medizin sowie in der Erfahrungsheilkunde in der Regel viel zu kurz kommt, um die Rolle des Bewusstseins bei Gesundheit und Krankheit. Dass ich als Zahnarzt etwas über Bewusstsein und eine spirituelle Philosophie des Krankseins schreibe, ist auch nur aus meiner ganzheitlichen Sicht heraus verständlich, aus der ich eine Zahnheilkunde betreibe, die nicht nur Teil der Medizin ist, sondern darüber hinaus ihr Selbstverständnis aus dem Wissen um die unteilbare, d. h. individuelle Einheit allen Seins (Oneness) bezieht. Auch im Rahmen der Zahnheilkunde sind wir als Patient Menschen in ein größeres Ganzes eingebunden. Daher spreche ich auch von Schicksalszahnheilkunde (Rossaint). Vor dem Hintergrund der bioenergetischen Regulationsverfahren können die phänomenologische bzw. zahnärztliche PhysioEnergetik (pPE bzw. ZÄPE, Rossaint) als medizinisch-kinesiologische Systeme der Ganzheitlichen (Zahn)-Heilkunde den Menschen aus einem Spezialgebiet heraus holistisch erfassen. Grundlage und Hintergrund ist dabei die Sicht des Menschen als spirituelles Wesen, das gerade eine körperliche Erfahrung macht, und nicht eines Erdenkloßes, der nur ab und zu eine spirituelle Erfahrung macht. Um es anders zu sagen:

Es ist für jeden von uns unmöglich, nicht spirituell zu sein.

Der nach­fol­gende Artikel ist mit freund­li­cher Genehmigung entnommen aus

Diese Sichtweise, wie sie in der Philosophia perennis bzw. Her­me­ti­schen Philosophie üb-

lich ist, erlaubt es, Krankheit und Gesundheit in einem größeren Rahmen zu betrachten und zu verstehen, da vor allem neben den funktionellen Aspekten die inhaltlichen (qualitativen) berücksichtigt werden. Dabei zeigen Schmerzen und Leiden an, in welchem Maße man Widerstand gegen eine anstehende Veränderung im Leben leistet. Denn Schmerz ist nicht nur der Hungerschrei des Gewebes nach fließender Energie (Voll), sondern vor allem der Hilferuf nach mehr Wandel und Lebensfluss (Rossaint), einem Leben, das vom Inneren zum Äußeren fließt, d. h. vom Inneren im Sinne der Kreativität zum Äußeren im Sinne des Ausdrucks. Man kann auch sagen: vom Bewusstseinsfeld zur Form und Gestalt. Und wie erreicht man das? Indem man das Leben dadurch ehrt, dass man das Selbst ehrt. Ehrt man das Leben auf diese Weise, dann wird das Leben einen ehren (Roads).

Dabei ist das Selbst „unsere Identität als ewiger Teil Gottes“ (Risi). Wir finden es weder allein im Körper noch allein im Hirn. „Es ist nämlich gleichzeitig überall im Körper und gleichzeitig nirgendwo. Es ist gleichzeitig überall und nirgendwo – alles zur selben Zeit“. Es ist „das Feld des eigenen Potentials“ (D. Chopra), in der Sprache der Physik das Quantenfeld mit all seinen Möglichkeiten. Indem man alles Leben um sich herum als einen Aspekt seiner Selbst betrachtet und es dementsprechend behandelt, lebt man die Ganzheit und löst dadurch die Illusion der Trennung von ‚Handlung und Sein’ auf, die unsere ‚Konsensrealität’ charakterisiert. Dabei muss man wissen, dass wir Quantenwesen, d. h. Lichtwesen sind, dass wir Bewusstsein sind, das sich durch einen Körper ausdrückt, und wir nicht Körper sind, der Bewusstsein hat; d. h. anders ausgedrückt: das Bewusstsein zieht für das Selbst eine physische Form an, durch die sich das Selbst ausdrücken kann und dieser Ausdruck wiederum ist Bewusstsein (M. Roads). Man kann auch sagen: Unser Körper ist keine physische Maschine, die denken gelernt hat, sondern „wir sind Intelligenzimpulse, Gedanken, die gelernt haben, einen physischen Körper zu bilden“ (D. Chopra). In diesem Sinne kann es kein Unbewusstes geben, nur Unterbewusstes, wie schon Krischnamurti wusste, genau wie es kein Unleben gibt. Deshalb ist es so wichtig, seine Gedanken zu beobachten. Von den täglich ca. 60.000 Gedanken sind nur 5 % von heute, d. h. 95 % sind identisch mit denen von gestern und hindern uns daran, im Hier und Jetzt zu sein. D. h. weiter: Wir sind konditionierten Erinnerungen ausgeliefert, die wir mit aktuellen Stimuli verknüpfen und so immer wieder dieselben Reaktionen hervorrufen, die auf unseren Erfahrungen beruhen. Neurophysiologisch verantwortlich dafür sind die so genannten Spiegelneurone, die dafür sorgen, dass in einer Person Erfahrungen, die sie gemacht hat, zu einer ganzen Sequenz im Handlungsprogramm aktiviert werden, auch wenn nur ein Teil der Erfahrung erlebt wird.

Abb. 1: „Das holistische Selbst“ nach Michael Roads

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nach Vorträgen auf der IKC-Conference 2006 in Kirchzarten und der Med. Woche 2007 in Baden-Baden .

Medizin und Bewusstsein

Kennzeichen der heutigen Zeit

Dr. med. dent. Alexander Rossaint beschäftigt sich seit 1972 mit biologischer Medizin und Zahnmedizin. Er erweiterte sein Wissen durch intensive Fortbildung (u. a. auf den Gebieten Herd- und Regulationsforschung, Geobiologie, Biologische Medizin, Elektroakupunktur nach Voll, Kirlianfotographie und bioelektrische Diagnose und Therapie). Seit 1974 hält er Kurse und Vorträge über Ganzheitliche Zahnheilkunde, seit 1983 über med. Kinesiologie /Physio-Energetik. 2000 Entwicklung des RFR (Rossaint-Frequenz-Resonator) zur kontaktlosen Resonanztestung.

Betrachtet man nun die heutige Zeit etwas genauer, so erleben wir eine bisher in diesem Maße nicht gekannte Änderungs-, Umwälzungs- und Reformaktivität.

Was gestern noch modern, ist heute schon out. Was heute noch unvorstellbar, ist morgen schon Realität. Kontinuität ist fast zum Fremdwort geworden; Kontakt: plötzliche Unterbrechungen der Von Coels Str. 230, D-52080 Aachen Kontinuität sind die Regel. Es dr@rossaint.de, www.rossaint.de herrscht Desorientierung, Werte werden entpolarisiert. Vernetzung auf allen Gebieten ist in. „Unser Nervensystem dient nur einem Zweck: Computer beherrschen unseren Alltag. Unendliche Kommunikationswege stehen allen Inteder Wiederholung und Festigung dessen, was ressierten offen, äußere Kommunikation blüht. … zu unserem Glaubenssystem geworden ist“ Man spricht von der so genannten Postmo(D. Chopra). So bleiben wir Opfer unserer Erderne. innerungen, wenn wir diese alten Muster nicht umstrukturieren und unsere Gedanken nicht beDoch das ist nur eine nichts sagende Worthülobachten und neu fokussieren. se, geprägt aus der Unkenntnis des so genannten aufgeklärten Zeitalters unserer Zeit über Denn unsere Gedanken sind unsere Fokussiegeistige Zusammenhänge und erklärt nicht, warung; unser Verstand kennt und weiß nur, worum das alles so ist, weil man in einem rein rarauf man sich fokussiert; er kennt nicht den tional ausgerichteten Weltbild noch keinen geUnterschied, was gut für einen ist und was nicht meinsamen Nenner gefunden hat. gut für einen ist; er kennt nicht den Unterschied zwischen dem was man möchte und dem, was Doch dieser existiert, wenn man sich die Müman nicht möchte bzw. was man hat und was he machen würde, in größeren Dimensionen man nicht hat (M. Roads). zu denken bzw. aus heute gültiger Sicht so geUnd was tun die meisten? Sie fokussieren sich auf das, was sie nicht haben, auf ihre Probleme, auf ihre Krankheiten, ihre Erinnerungen von gestern, statt sich auf ihre Segnungen, ihre Gesundheit und auf Lösungen zu fokussieren und dem Selbst zu vertrauen.

Die Neufokussierung unserer Gedanken führt uns heraus aus den alten Erinnerungen. Aber erst wenn wir uns in die Lücke zwischen den Gedanken, d. h. in die Stille zwischen den Gedanken begeben, finden wir dieses Selbst als „Denker hinter den Gedanken“ (Chopra). Dort ist diese anfangs genannte Einheit – man kann in unserer Kultur auch Gott sagen – zu finden, aber nicht als abstrakte Energie, sondern als individuelle (unteilbare) Ganzheit. So lebt jeder in seinem eigenen Universum, einem Universum, das er sich selbst geschaffen hat und das so gestaltet ist, dass es unsere Anschauungen und Fokussierungen unterstützt – und dann wundern wir uns, wenn wir krank sind. Wir nähren täglich unser Schattenselbst, statt unser Lichtselbst zu leben und uns darauf zu fokussieren, um uns selbst zu lieben, gesund und glücklich zu sein und selbst Frieden in uns zu erschaffen. (Abb. 1)

nannte nichtwissenschaftliche Weltbilder anschauen würde, wie die Hermetische Philosophie oder die Astrologie, die im Prinzip genauso wissenschaftlich sind, die sich aber „an ganz anderen Prinzipien orientieren als unsere moderne Naturwissenschaft“ (Wichmann, 2004), nämlich am Analogiedenken, bei dem es sich „nicht um Irrationalität, sondern um eine andere Art von Rationalität“ (Gloy, 1998) handelt.

Wassermannzeitalter Wenn man neben der Zeitquantität auch die Qualität der Zeit mit einbezieht, so kann man an den sichtbaren Erscheinungen erkennen, dass wir uns – astrologisch gesehen – derzeit innerhalb des so genannten Weltenjahres, auch platonisches Jahr genannt, im Äon oder Weltenmonat des Wassermann, befinden, d. h. in einem 2.160 Jahre währenden Zyklus innerhalb der 25.920 Jahre des platonischen Jahres, wo alle diese o. g. Eigenschaften als Qualitätsmerkmale zu finden sind. Diese geben uns auch die Hoffnung, dass wir durch die dabei erworbene Kreativität die zurzeit noch herrschende Angst erzeugende negative Programmierung überwinden. Nach dem Entsprechungsprinzip der hermetischen Philosophie ‚wie oben so unten oder wie innen so außen’ bedeutet dies, dass die im äußeren vorgefundenen Merkmale auch in uns, unserem Inneren vorhanden sind, sogar vor-

handen sein müssen, nämlich analog. Man kann es auch umdrehen:

Was wir in uns haben, finden wir als Spiegel im Außen wieder, d. h. unsere innere Affinität entscheidet, was wir im Außen als Spiegel erleben. Wollen wir gesund sein, müssen wir die oben genannten Merkmale innerhalb unserer Gesamtsituation aktivieren, umsetzen und erleben. Nicht umsonst bezeichnen wir unser Gehirn als unseren Computer und unsere Nerven als die Kommunikationswege; die neuronale Vernetzung erlebt gerade in der Forschung einen neuen Aufschwung (s. Spiegelneurone), genau wie uns die Bedeutung der Vernetzung in unserem Körper immer mehr bewusst wird.

Chance: Transformation Auf Grund des ‚Wassermannbezuges’ zum Nervensystem findet man im pathologischen Sinne auch vermehrt Nervenkrankheiten, Neurosen und Psychosen. Die Chance zur Transformation im Wassermannzeitalter besteht darin, o. g. Merkmale bewusst zu leben, indem man den Dualismus überwindet, sich der unteilbaren Einheit allen Seins bewusst wird, d. h. Einheitsbewusstsein entwickelt und erkennt, 1. dass wir nie aus der Einheit gefallen sind, da sie genau so individuell (unteilbar) ist wie wir selbst; alles aus der Sicht der Einheit (individuelle Oneness, implizite Ordnung, göttliche Matrix) zu betrachten und so zu leben erlaubt es, die Polaritäten des vermeintlichen Getrenntseins von allem zu durchschauen, die den Kampf ums Überleben entstehen lassen. Der Hologrammcharakter unseres Universums – bestätigt durch die Quantenphysik – zeigt nicht nur, dass alles mit allem verbunden ist, sondern dass alles in seiner Verbundenheit gerade wegen uns existiert. Wir sind als Schöpfer in unserer eigenen Schöpfung schöpferisch tätig. 2. dass gesund werden wollen eine Illusion ist, da wir es schon sind und uns nur durch die Änderung der Fokussierung dessen bewusst werden brauchen; statt gesund werden zu wollen (wann soll das sein? Morgen, nächste Woche, in einem Monat, einem Jahr, im nächsten Leben, in zehn Leben?), muss man nur in der Annahme leben, bereits ganz heil und gesund zu sein. D. h. man braucht sich nur so wahrzunehmen, als habe die Heilung bereits stattgefunden. Wenn wir nämlich auf ein Ziel hinarbeiten, statt aus ihm heraus zu denken und zu fühlen, begeben wir uns auf eine nie endende Reise mit offenem Ziel.

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Medizin und Bewusstsein 3. dass erleuchtet werden wollen ebenso eine Illusion ist (sie verleiht einem eine gewisse Disziplin und Hoffnung), da wir schon vollkommen sind, so wie wir sind; wir sind schon das Optimale, wir können uns lediglich entscheiden, uns dessen bewusst zu werden, indem wir Gewahrsein entwickeln oder nicht; 4. dass man lernt, die alten Gedankenmuster loszulassen und das „Konzept der Mühelosigkeit“ (Martina) bei der Bewältigung der Probleme anzunehmen und umzusetzen, statt unsere Vergangenheit wie bisher im Fischezeitalter der letzten 2.160 Jahre durch Buße und Schmerz zu heilen.

Vernetzung Wie die äußere Vernetzung durch das Internet realisiert wird, so läuft die innere Vernetzung nicht nur anatomisch über das Gehirn, die Nerven und die extrazelluläre Matrix (nach Pischinger und Heine), sondern auch funktionell über das Energiesystem. Dadurch haben wir über die (medizinische) Kinesiologie die Möglichkeit, diese innere Vernetzung sichtbar zu machen; man könnte auch sagen die Körperweisheit, das höhere Selbst, die innere Intelligenz, das innere Bewusstsein sichtbar zu machen und mit ihm bewusst zu kommunizieren. Während die komplexen Prozesse physiologisch über die Spiegelneurone und die gut funktionierende Kommunikationsbasis der Zytokine ablaufen, die auch durch psychische Faktoren beeinflusst werden (Psychoneuroimmunologie), wird bei der energetischen Vernetzung über das Meridian- und Chakrensystem, d. h. eigentlich über das Energiefeld des Körpers der Informationsgehalt wichtiger, bei dem seelische Prozesse federführend sind und qualitative Merkmale den Ton angeben. In der Hermetik ist aber Energie gleichzusetzen mit Leben, mit Geist, mit (individuellem) Gott und Information mit Bewusstsein und Seele. Man kann auch sagen:

Leben ist qualifizierte, individuelle, beseelte Energie. Information bedeutet im ursprünglichen Sinne auch ein „In-Form-Bringen“, also das, was der Wirklichkeit Form und Gestalt gibt. Dieses Formprinzip der Wirklichkeit ist nach Aristoteles eine Funktion der Seele. In diesem Sinne kann man Bewusstseinsprozesse und vor allem das Unterbewusste auch quantenphilosophisch verstehen, indem die seelischen, hoch energetisierten – da nicht gelösten – Ereignisse quantisiert vorliegen, d. h. raum- und zeitlose Wirklichkeit sind, solange sie nicht beobachtet und gemessen werden, aber quasi nach einer „Messung“ drängen.

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Wir können nun mit unseren medizinisch-kinesiologischen Testfragen diese quantisierten Ereignisse durch bewusste Resonanz wieder in die Realität schalten und sie dadurch bearbeiten. Das bedeutet aber in praxi, dass man die gefundenen Resonanznetze (Rossaint) nicht zu „kurz“, d. h. vordergründig interpretieren darf, sondern sie übertragen muss auf die dahinter steckenden Informationsgehalte, um zu einer Lösung kommen zu können.

Spiritualität „Das, was die Materie im Innersten zusammenhält, formt und beseelt, ist die „Seele“, d. h.: das Bewusstsein, weiterhin das nichtmaterielle Individuum (= atomos atma)“ (Risi), das unteilbar und unvergänglich ist, wie schon der Name In-dividuum besagt. Diese Individualität (= spirituelle Realität) „prägt die materielle Relativität“ (A. Risi) und nicht umgekehrt. In diesem Sinne bedeutet spirituell immer: „Nichtmateriell, individuell, göttlich und ist das, was die Materie beseelt“ (Risi). „In der Wirklichkeit ist alles individuell und voller Bewusstsein.“ (Risi) Auch Materie ist beseelte „unendlich wandelbare“ Energie, die ihrerseits immer Ausdruck von Bewusstsein ist, so dass auch Materie nie von Bewusstsein unabhängig und getrennt ist.

„Spiritualität ist nicht die Abwesenheit von Materie, sondern die schöpferische (göttliche) Manifestation in der Materie“ (R. Martina).

„Immerwährende Philosophie; Philosophie im Hinblick auf die in ihr enthaltenen, überall und zu allen Zeiten gültige Grundwahrheiten“ (Duden). Die Hermetik basiert, wie Sie ja wissen, auf den sieben hier aufgeführten Prinzipien: 1. Geistigkeit 2. Entsprechung 3. Schwingung 4. Polarität 5. Rhythmus 6. Ursache und Wirkung 7. Geschlecht Im Licht aller dieser Betrachtungen sind der Mensch und mit ihm Krankheit keine zufälligen Ereignisse und weder rein biologisch-materialistisch noch rein quantenphysikalisch zu erklären. Vielmehr gehorchen sie spirituellen Gesetzen, die in der Akasha-Chronik, d. h. in der Sprache der Quantenphilosophie: dem Vakuum bzw. Ladungen- und Geistraum, aufgeschrieben sind und deren Auswirkungen wir täglich real zu spüren bekommen, ohne sie immer zu durchschauen. Dazu bedarf der große Pool des Unterbewussten – Sitz der inneren Weisheit, aber auch all dessen, was uns daran hindert, im Hier und jetzt zu leben – Diagnosemethoden, die das oben genannte Hintergrundwissen berücksichtigen und so die Gesetzmäßigkeiten symptombezogen sichtbar machen. Gleichzeitig müssen sie innerhalb des Systems Organismus die quanten-physikalische Erkenntnisse berücksichtigen, die Informationen als codierte Energiemuster betrachten, welche ihrerseits wiederum „geistkompatibel“ sind und „Sinn und Bedeutung“ enthalten. (Warnke, GZM 4/2001, S. 12-17).

Der Beitrag wird in CO’MED fortgesetzt. Eine spirituelle Philosophie muss also eine individuelle, d. h. unteilbare sein, die das Göttliche mit einbezieht. In diesem Sinne „ist der Schlüssel zur wahren Realität die spirituelle Individualität“ (Risi).

Philosophia perennis – Hermetik Dies kennzeichnet die Hermetische Philosophie bzw. Philosophia perennis, wenn sie individuell-theistisch (= theistisch-spirituell) interpretiert wird, was bedeutet, dass alles gleichzeitig eins und verschieden ist. Dabei ist der spirituelle Theismus definiert als ein Weltbild, das auf der Erkenntnis der absoluten, allumfassenden Individualität Gottes beruht, der mehr als nur Energie ist, und das sich dadurch vom holistischen Monismus unterscheidet, der die deistische Einheit als abstrakt-spirituelle Energieeinheit (Sanskrit: Brahman) betrachtet. Zur Erinnerung: Philosophia perennis heißt:

Lite­ra­tur­hin­weise Am Ende des zweiten Teils

Original / Quellen
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